im November, 2013
Die Doppelspitze bleibt unverändert


Die Region im Gault Millau Wineguide Deutschland

Fellbach - Es wird Zeit, sich an die neuen Gesichter Württembergs zu gewöhnen“, so leitet Frank Kämmer in der neuen Ausgabe des Gault Millau Wineguide Deutschland das Kapitel über das Anbaugebiet Württemberg ein. Immer deutlicher setzten in namhaften Weingütern junge Weinmacher wie Felix Adelmann, Hansjörg und Matthias Aldinger oder Markus Drautz ihre Handschrift durch. Auch macht Kämmer einen neuen Trend vor allem bei den Rotweinen aus: weg von wuchtigen, holzlastigen Tropfen, hin zu solchen mit Finesse und Eleganz. „Die nächste Evolutionsstufe des Württemberger Rotweins steht in den Startlöchern“, so Kämmer.

Ganz vorne in der Bewertung der Weinmacher aus Württemberg bleiben im neuen Gault Millau die beiden Fellbacher Weingüter Aldinger und Schnaitmann mit jeweils unverändert vier von fünf möglichen Trauben. Die fünf Trauben stehen für die Einstufung als Weltklasse, vier entsprechen der Einordnung in die „deutsche Spitze". Um einen Trauben aufgestiegen ist das Collegium Wirtemberg. Die Weinbaugenossen aus Rotenberg und Uhlbach residieren jetzt in der Zweitraubenklasse („gut“).

Ein Zusatztrauben für das Collegium Wirtemberg

Nach einer gewissen Stagnation im Gefolge des Zusammenschlusses habe der Geschäftsführer-Kellermeister Martin Kurrle den Betrieb wieder auf Erfolgskurs gebracht, meint Kämmer: „Mit einer blitzsauberen Kollektion und einigen echten Highlights ist der Betrieb unser diesjähriger Aufsteiger in Württemberg.“ Unter die „empfehlenswerten Betriebe“ aufgerückt sind die Weingärtner Bad Cannstatt und das Schlossgut Hohenbeilstein. Beide werden in der Weinbibel neuerdings als eine Art Vorstufe zum ersten Trauben mit einem Traubenblatt gekennzeichnet.

Unter den neun württembergischen Weinmachern, die mit drei Trauben, also der Wertung „sehr gut“ versehen sind, befinden sich aus dem Remstal und Stuttgart weiterhin der Winterbacher Jürgen Ellwanger Winterbach, Karl Haidle aus Kernen-Stetten, der Korber Albrecht Schwegler, Hans-Peter Wöhrwag aus Stuttgart und die Weinmanufaktur Untertürkheim.

Etwas Sorge bereiten dem Gault Millau-Berichterstatter für Württemberg nach eigenem Bekunden die Rieslinge in der Kategorie Großes Gewächs des Verbands der Prädikatsweingüter (VdP). Diese seien auch beim ansonsten relativ soliden 2012er-Jahrgang zwar gute trockene Rieslinge mit etwas Restsüße, „aber eben nicht wirklich das, was man sich mittlerweile unter einem Großen Gewächs vorstellen darf“. Da nehme der eine oder andere der Prädikatswengerter diese Sorte wohl nicht so ernst wie andere, mutmaßt Kämmer: „Das wäre schade, denn ungeachtet der vielen großen Rotweine im Ländle ist auch hier der Riesling neben dem Trollinger die meist angebaute Sorte.“

„Trollinger mit Charme und Niveau“

Beim Trollinger wiederum hat Kämmer bemerkt, dass daraus inzwischen einiges mehr gemacht wird, als die „traditionelle schwäbische Cashcow“ – also ein Tropfen, bei dem mit wenig Einsatz und hohen Erträgen möglichst viel Geld in die Kasse gespült wird. „Trollinger mit Charme und Niveau ist durchaus möglich“, schreibt Frank Kämmer und verweist unter anderem auf „hochwertige Weine dieser Sorten“ von Schnaitmann, Aldinger und dem Remshaldener Weingut Doreas.

Aufgefallen ist dem Master-Sommelier aus Waiblingen ganz nebenbei auch die Kreativität der schwäbischen Wengerter bei der Benennung ihrer Tropfen. Nicht mehr die Vornamen aus den Wengerterfamilien stünden im Vordergrund ebenso wenig tief schürfende lateinische Termini, oder minimalistische Einbuchstabenbezeichnungen wie X, C oder M. Stattdessen seien ihm neuerdings vermehrt Anzeichen für eine gewisse Infantilität bei der Namensgebung aufgefallen. Frank Kämmers Kommentar zu dieser Entwicklung: „Ob jedoch so verschiedene Weinnamen wie Gsälzbär, Geschwisterliebe oder Großes Nachtgespenst tatsächlich zur Blüte der Weinkultur beitragen, entzieht sich noch unserem Kenntnisstand.“

Quelle: Stuttgarter Zeitung

im November, 2013
Württemberger räumen Preise ab


Rotweinprämierung

Mit zehn von 25 Podestplätzen hat sich Württemberg beim Deutschen Rotweinpreis 2013 die Spitzenposition unter den 13 deutschen Weinanbaugebieten gesichert. Die vier Siegerweine, die Württemberg in den acht Kategorien des renommierten Wettbewerbs stellt, stammen allesamt aus der Region Stuttgart. Mit seinem 2011er Mundelsheimer Käsberg hat das Ludwigsburger Weingut Herzog von Württemberg sogar die Königsdisziplin gewonnen: die Kategorie Spätburgunder.
Der Stettener Hans Haidle, schon in den Vorjahren quasi Dauersieger beim Deutschen Rotweinpreis, stellt bei der Rotweingala, die am 16. November in der Alten Kelter in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) stattfindet, den Sieger bei den Lembergern - einen 2011er Mönchberg. In derselben Kategorie belegt das Weingut mit dem Mönchberg des Jahrgangs 2010 auch noch den dritten Rang. Dazu kommt ein zweiter Platz bei den Neuzüchtungen mit einem 2010er Zweigelt. In dieser Kategorie kommt der Sieger aus Bönnigheim (Kreis Ludwigsburg). Hier hat die Jury den ersten Platz an den 2009er Zweigelt S von Ernst Dautel vergeben.
Der vierte Sieger aus Württemberg ist das Remshaldener Weingut Doreas, das mit einem 2012er Muskattrollinger Eiswein bei den edelsüßen Tropfen triumphiert. Weitere Podestplätze belegen das Stuttgarter Collegium Wirtemberg, das Staatsweingut Weinsberg und die Weingärtner Cleebronn-Güglingen.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

im August, 2013
Das 37. STUTTGARTER WEINDORF:

Feiern und Genießen auf die schwäbische Art


Presseinformation

Stuttgart, im August 2013. Vom 28. August bis 8. September 2013 verwandelt sich die Stuttgarter Innenstadt zum 37. Mal in ein stimmungsvolles Weindorf. Im Herzen der Stadt, auf dem Markt- und Schillerplatz und in der Kirchstraße, heißen 28 Wirtinnen und Wirte sowie drei Süßwarenanbieter die Gäste in ihren liebevoll dekorierten Lauben willkommen. Mit den Betrieben „Schmücker’s OX“ und „Zom Viertelesschlotzer“ präsentieren sich zwei neue Gastgeber auf dem Stuttgarter Traditionsfest. Auch Karin Beyer, die Erfinderin der begehrten schwäbischen „Brezle-Nudel“, feiert mit ihrem „Brezle-Stand“ Premiere. Der „Weindorf-Treff“, die „Musikalischen Familiensonntage“ mit VVS-Aktion und die „Weindorf-Rundgänge“ haben sich bewährt und zählen auch in diesem Jahr zu den Highlights in Sachen Unterhaltung.

Kulinarisch genießen in altbewährten und neuen Lauben
Jeder der 28 Gastronomiebetriebe des Stuttgarter Weindorfs besteht aus zwei bis acht Lauben. Hier können über 500 Weine verkostet werden – neben den badischen überwiegend württembergische Weine. Die Organisatoren verzeichnen weiterhin einen klaren Trend hin zu hochwertigen Tropfen. Die Weine werden sowohl in edlen Stielgläsern als auch in den traditionellen Vierteles- bzw. Henkelgläsern ausgeschenkt. Passend dazu servieren die Wirte leckere schwäbische Spezialitäten und neue Variationen der regionalen Küche. Gleich zwei Lauben und ein Stand feiern in diesem Jahr Premiere und vervielfältigen das kulinarische Angebot des Stuttgarter Traditionsfests. Der Wirt Michael Schmücker verwöhnt die Gäste in seiner Ochsenbraterei „Schmücker’s OX“ mit besonderen Kreationen vom „OX“. „Die Kunst besteht darin, den Ochsen als traditionelles Gericht kulinarisch zu modernisieren“, so Schmücker. Hierbei legt er viel Wert auf schonende Zubereitung und naturbelassene Zutaten. Eine Besonderheit zu werden, verspricht auch das selbstgebackene Kartoffelbrot.


Für Guiseppe Montalbano, Wirt der neuen Laube „Zom Viertelesschlotzer“, ist es eine Ehre, erstmals als Gastronom auf dem Traditionsfest dabei zu sein. Dafür haben er und sein Team sich einiges einfallen lassen: „Wir werden zusätzlich zu den schwäbischen Spezialitäten und württembergischen Weinen eine Wildkarte anbieten. Mit Wild und Wein spielen wir auch in der Dekoration. Die Laube wird moderner geschmückt und eingerichtet sein als die traditionell dekorierten Lauben – und doch Gemütlichkeit ausstrahlen“, verspricht der Wirt vorfreudig.

Die „Brezle-Nudel“ aus der Sachsenheimer Bäckerei Kutterer ist die Neuigkeit in der Region und könnte sich neben den Spätzle zum Nudel-Aushängeschild für das Schwabenland entwickeln. Zum ersten Mal wird die schwäbische Pasta in Brezel-Form auch an einem Stand auf dem Stuttgarter Weindorf in verschiedenen Packungsgrößen zum Kauf angeboten. Karin Beyer, die kaufmännische Leiterin der Bäckerei, ist die Schöpferin dieser originellen Kreation und freut sich sehr darüber, dass sie nun auch die Gäste des Weindorfs „aufbrezeln“ kann. Mehrere Betriebe z. B. „Alte Kanzlei“, „Zum Becka Wirt“ und „Inges Rathauslaube“ bieten diese Spezialität an den Familiensonntagen für die kleinen Gäste an.

„Weindorf-Treff“ – im Kreise der Prominenz
SWR 4 Radio Stuttgart, die Stuttgarter Nachrichten und der Weindorf-Veranstalter Pro Stuttgart präsentieren zum zweiten Mal den „Weindorf-Treff“. Auch in diesem Jahr geben sich wieder prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport die Ehre. Erwartet werden u. a. Guido Wolf, Thomas Bopp, Ursula Cantieni und Firat Aslan. Bei einem Glas Wein in der Laube der „Alten Kanzlei“ entlocken die Moderatoren Axel Graser (SWR) und Tom Hörner (Stuttgarter Nachrichten) den Ehrengästen Spannendes, Lustiges und Interessantes. Der „Weindorf-Treff“ findet an fünf Terminen statt: Am 29. August und vom 2. bis 5. September jeweils von 16 bis 17 Uhr. Hierzu liegt das Prospekt „Weindorf-Treff 2013“ in der Info-Laube am Schillerplatz aus. Es besteht auch die Möglichkeit, die Gespräche zu Hause zu verfolgen. Denn sie werden per Video übertragen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter SWR4.de/weindorftreff, stn.de/weindorftreff sowie www.prostuttgart.de.

„Musikalische Familiensonntage“ mit VVS-Aktion
An den „Musikalischen Familiensonntagen“ am 1. und 8. September 2013 haben die Wirtinnen und Wirte sowie die Süßwarenanbieter spezielle Aktionen sowie Menüs und Snacks für Kinder im Angebot. In der Laube „Zur Weindorf-Wirtin“ gibt es zum Beispiel einen schwäbischen Hamburger mit Getränk und ein VfB-Souvenir. Die Laube „Zum Becka-Wirt“ serviert Spätzle oder „Brezle-Nudeln“ mit ein paar Saiten und Kartoffelsalat.
Zusätzlich steht ein buntes Kinderprogramm an, das jede Menge Spaß verspricht: Unter anderem wartet in der „Obertürkheimer Weinlaube“ um 11 und 13 Uhr ein Märchenerzähler mit spannenden Geschichten auf die kleinen Gäste. Wie man Traubenmost herstellt, lernen die Kinder in der Laube „Zum Dreimädelhaus“ ab 13 Uhr. Die beliebten Sprücheklopfer „Äffle & Pferdle“ sind eine ganz besondere Attraktion und verteilen auf dem Weindorf süße Überraschungen.

„Das Weindorf mit seinem riesigen Angebot von Speisen aus allen baden-württembergischen Regionen ist traditionell ein Fest für die ganze Familie. Deshalb haben wir es uns gemeinsam mit den Wirten zum Ziel gesetzt, das Weindorf noch familienfreundlicher zu machen“, so Axel Grau, Geschäftsführer des Veranstalters Pro Stuttgart.

Für die musikalische Unterhaltung an den Sonntagen sorgen verschiedene Chor- und Musikgruppen aus Baden-Württemberg. Am 1. September treten auf: Hubert Weltle, der Singchor des Tiefbauamts der Landeshauptstadt Stuttgart, Gesangsverein „Liederkranz“ Königsheim, Philipp Neuner-Jehle (Kontrabass) und James Crutchfield (Gitarre) mit Jazz und Blues sowie die Jazz-Combo ES-music-fans. Am 8. September findet zudem erstmalig der Tag der Volksmusik auf dem Stuttgarter Weindorf statt. Die Besucher erwarten traditionelle schwäbisch-alemannische Folklore-Songs – handgemacht, unverstärkt, so wie man sie aus alten Zeiten in den Wirtshäusern Württembergs und Badens kennt – mit Schwobablech, Volksmusik Oberer Neckar und Brigachtäler Biergartenmusik. Außerdem sind Hubert Weltle und Wulf Wager mit dabei. Für die großen Gäste gibt es am 1. September ab 17 Uhr ein ganz spezielles Highlight: Die Aromenweinprobe mit Weinvogt Andreas Zaiß in der Laube „Zur Zaißerei“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Reservierungen unter 0711/870355-15. Wer zudem einen Blick hinter die Kulissen des Weindorfs werfen möchte, kann sich für einen der täglich von 1. bis 8. September stattfindenden Weindorf-Rundgänge anmelden. Zu guter Letzt macht sich auch Bus und Bahn fahren an beiden Weindorf-Sonntagen wieder bezahlt: Mit tagesaktuell gültigem Fahrausweis und dem „2 für 1“-Gutschein erhalten die Gäste an der Info-Laube am Schillerplatz einen Wert-Coupon für ein Viertele Wein. Bei einem bezahlten Viertele gibt es dafür ein weiteres gratis dazu.


Detaillierte Informationen zum Programm des Stuttgarter Weindorfs finden Sie unter www.stuttgarter-weindorf.de und in der Weindorf-App.

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Wissenswertes für den Weindorf-Besuch:
Mittwoch, 28. August bis Sonntag, 8. September 2013
So-Mi 11 bis 23 Uhr, Do-Sa bis 24 Uhr
Reservierungen nehmen die Weindorfwirte gerne entgegen!
Nähere Informationen in der Weindorf-App, auf Facebook,

unter www.ProStuttgart.de und www.stuttgarter-weindorf.de


Dienstag, 30.10.12
VINUM rollt den Teppich aus für die besten Rotweinmacher Deutschlands

VINUM Deutscher Rotweinpreis 2012


zum Artikel

Mittwoch, 16.11.11
„Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012“ erschienen

Zahlreiche Remstaler Weinerzeuger vertreten


Mit Spannung wurde die neue „Weinbibel“ bereits erwartet und mit 914 Seiten, 1.029 besprochenen Weinerzeugern und über 12.500 verkosteten Weinen, von denen 8.060 ausgewählt und bewertet wurden, präsentiert sich der Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012 so ausführlich wie noch nie.

Die Ergebnisse für Remstaler Weinerzeuger können sich sehen lassen. Die Fellbacher Weingüter Aldinger und Schnaitmann sind wiederholt ungeschlagene Spitzenreiter und die einzigen Weingüter in Württemberg, die mit vier Trauben ausgezeichnet wurden und sich damit zur deutschen Spitzenklasse zählen dürfen. Dicht dahinter, mit jeweils drei Sternen folgen die Weingüter Karl Haidle aus Kernen-Stetten und das Weingut Jürgen Ellwanger aus Winterbach. Mit jeweils zwei Trauben wurden das Weingut Beurer aus Kernen-Stetten, das Weingut Herzog von Württemberg aus Ludwigsburg mit Lagen im Remstal, sowie die Weinstädter Weingüter Kuhnle aus Strümpfelbach und Klopfer aus Großheppach gekürt. Für ihre konstante Leistung wurde eine Traube an die Weingüter Zimmerle aus Korb, Medinger aus Kernen-Stetten, B. Ellwanger aus Weinstadt-Großheppach sowie an das Weingut Doreas aus Remshalden-Grunbach und an die Fellbacher Weingärtner vergeben, wobei die beiden Letztgenannten erstmals in die Riege der Spitzenbetriebe aufgenommen wurden.

Neben den Weingütern wurden auch die besten Weine zweier, für Württemberg typische, Sorten ausgezeichnet, die beide an Gerd Aldinger gehen. Der beste Trollinger und der beste trockene Lemberger kommen aus seinem Keller. Die Lemberger Auslese vom Weingut Medinger wird außerdem deutschlandweit auf der Liste der „größten Schnäppchen“ geführt.

Zusätzlich zu den ausgezeichneten Spitzenbetrieben listet der WeinGuide in der Kategorie „Empfehlenswerte Betriebe“ weitere sechs Remstaler Weinmacher auf. Mit dabei sind die Weingüter Hans Bader aus Kernen-Stetten, Escher aus Schwaikheim, Rienth aus Fellbach, Siegloch-Klöpfer aus Winnenden sowie die Weinstädter Weingüter Knauß aus Strümpfelbach und das Öko-Weingut Siglinger aus Großheppach, welches als echter Geheimtipp gehandelt wird.

Für alle, die sich weiter in diese Materie vertiefen möchten, ist der neue Gault Millau WeinGuide 2012 ab sofort zum Preis von 29,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

www.remstal-route.de

Mittwoch, 23.11.11
3. Remstaler Weintreff in Gmünd

Entdecken Sie die wundervolle Welt des Weines am 10. Dezember in Schwäbisch Gmünd

Das Remstal ist weit über die Landesgrenzen hinaus für seine Spitzenweine, für moderne Weinkultur und für hochwertigen, traditionsreichen Weinbau bekannt. Nun steht in Gmünd wieder ein ganz besonderes Remstaler Weinereignis an, welches schon eine regelrechte Fangemeinde hat und auf das viele Weinliebhaber warten.

Dreiundzwanzig Weingüter und zwei Weingärtnergenossenschaften präsentieren am Abend des 10. Dezember beim Gmünder Weintreff ihre hochwertigen Weine. Von 18 bis 23 Uhr können weit über 100 Weine im Innenhof des Kulturzentrums Prediger probiert werden. Kulinarisch verwöhnt Sie das Restaurant Fuggerei aus Schwäbisch Gmünd, das Duo „double.feature“ umrahmt die Veranstaltung mit echten Perlen der Musikgeschichte. Des Weiteren wird die achtköpfige Schmuckgruppe „Candis“ im Refektorium im Prediger ausgefallenen Schmuck vom Feinsten unter dem Motto „Kaiser, Könige und Klunker“ präsentieren.

Eine besondere Ehre für den Weintreff und die Stadt ist der Besuch der Württembergischen Weinprinzessin Stefanie Zimmer aus Kernen-Stetten. Die Weinprinzessin wird den Abend im Prediger gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Herrn Dr. Joachim Bläse um 18.30 Uhr eröffnen.

Termin: Samstag, 10. Dezember 2011, 18 - 23 Uhr

Ort: Kulturzentrum Prediger, Schwäbisch Gmünd

Eintritt: 10 €

Info: VVK im i-Punkt in Schwäbisch Gmünd

Touristinformation Schwäbisch Gmünd
Marktplatz 37/1
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 603-4250
Telefax: 07171 603-4299
Mail: tourist-info(at)schwaebisch-gmuend.de
www.remstal-route.de

Mittwoch, 30.11.11
Riesling Degustation der Fachzeitschrift Selection

Weingut Escher aus Schwaikheim und Weingut Doreas aus Remshalden
überzeugen beim 2010er Jahrgang


Laut dem neuen Gault Millau WeinGuide 2012 trennt sich beim Jahrgang 2010, und insbesondere beim Riesling, die Spreu vom Weizen. Um so erfreulicher ist es, dass zwei Weingüter aus dem Remstal den Vergleich im Degustationswettbewerb der Fachzeitschrift Selection nicht gescheut haben und mit drei Sternen ein sehr gutes Ergebnis erreicht haben.

Das Schwaikheimer Weingut Escher erreichte mit seinem trockenen Weißwein „2010 Riesling -Alte Reben” aus der Lage Stettener Pulvermächer eine ausgezeichnete Bewertung. Das Weingut Doreas aus Remshalden konnte mit seiner Beerenauslese „2010 Riesling Oper” vom Grunbacher Klingle punkten. Beide Weine erreichten mehr als 85 Punkte von 100 möglichen und wurden von Selection als „sehr gutes Produkt, das eindeutig empfehlenswert ist“ umschrieben.

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Mittwoch, 30.11.11
Rainer Schnaitmann gewinnt
Deutschen Spätburgunderpreis 2011
Remstal-Weine gewinnen laut Falstaff einen neuen Stellenwert in der
Deutschen Weinlandschaft - Rainer Schnaitmann & Andi Knauß für Wein Trophy 2012 nominiert


Es ist das Jahr des Rainer Schnaitmann. Erst gewann er in diesem Frühjahr die Sauvignon blanc Trophy. Beim Riesling wurden 2010 seine Grossen Gewächse aus dem Lämmler und dem Götzenberg an die Spitze in Württemberg gewählt. Nun krönt er diese Serie mit dem Spätburgunderpreis 2011, wo sein Fellbacher Lämmler GG 2009 die höchste Punktzahl erreichen konnte.

Zunächst wurde von der Jury aus insgesamt 445 Weinen der beiden Jahrgänge 2008 und 2009 ein Regionalsieger für jedes Anbaugebiet ermittelt. Diese zehn Weine sowie 40 weitere am höchsten bewertete kamen ins Finale der besten 50. Das Ergebnis für Remstal-Weine ist dabei sehr erfreulich: alle sieben Württemberger Weine, die es ins Finale geschafft haben, stammen aus dem Remstal, sechs davon aus Fellbach. Neben Andi Knauß aus Strümpfelbach, mit seinem Boutique-Projekt „Parfüm der Erde“, reihten sich die Fellbacher Weingüter Schnaitmann, Aldinger und Heid unter den Top 50 ein. Laut Mario Scheuermann von der Fachzeitschrift Falstaff „ein Beleg für die gute Qualität des Spätburgunders aus dem Remstal und den neuen Stellenwert, der von Remstaler Weinerzeugern erarbeitet wurde“.

Bald könnte es für Rainer Schnaitmann und Andi Knauß eine weitere Ehrung geben. Beide sind für die Falstaff Wein Trophy 2012 nominiert: Schnaitmann ist vorgeschlagen als "Winzer des Jahres" und Knauß kann sich Hoffnungen auf die Auszeichnung "Newcomer des Jahres" machen. Der Tourismusverein Remstal-Route wünscht beiden viel Glück und drückt die Daumen.

www.remstal-route.de